Am 04.06.2025 fand das Auditverfahren in der Klima- und Energiemodellregion Elsbeere Wienerwald statt. Mit dem Auditverfahren soll die planmäßige Abwicklung der Projekte der Modellregion geprüft werden – dies ist ein alle drei Jahre wiederkehrender Prüfprozess im Rahmen des Qualitätsmanagements.
Dieses Jahr wurde die Region Elsbeere Wienerwald vom Vorarlberger Energieexperten Andreas Bertel besucht und in Begleitung von Klemens Willim, Energie- und Umweltagentur des Landes Niederösterreich auditiert.
Neben der Rückschau auf die abgewickelten Projekte stand die Planung weiterer Projekte auf der Tagesordnung. Dabei ist speziell auf die großen Herausforderungen des Lastmanagements von Energiegemeinschaften und die Aktivierung von Speichermedien eingegangen worden.
Hier das Resümee aus dem Auditverfahren:
Die Klima- und Energiemodellregion Elsbeere Wienerwald zählt zu den ältesten und zugleich fortschrittlichsten KEMs in Niederösterreich. Besonders hervorzuheben ist ihr visionärer Anspruch, etwa mit der Entwicklung einer Bioökonomiestrategie, die den hohen Innovationsgrad und das umfassende Wissen über regionale Potenziale widerspiegelt. Ein Meilenstein stellt die Gründung der Energiegenossenschaft dar, die einen entscheidenden Schritt in Richtung regionale Energieunabhängigkeit markiert. Die hohe fachliche Kompetenz und die sehr guten Personalressourcen bilden dabei eine stabile Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung vielfältiger Maßnahmen. Der KEM-Manager genießt innerhalb wie außerhalb der Region hohes Ansehen und hat über die Jahre ein tragfähiges Netzwerk etabliert, das als starkes Fundament für zukünftige Projekte dient. Die KEM nutzt auch Forschungseinrichtungen für die Weiterentwicklung der Klima- und Energiemodellregion Elsbeere Wienerwald. So läuft aktuell beispielsweise eine Diplomarbeit zur Erstellung eines Wärmeatlas bzw. zur Einbindung von AGWR-Daten. Zudem verfolgt die Region zukunftsweisende Ziele, etwa im Rahmen des Netzwerks „Bidirektionales Laden Österreich“, das darauf abzielt, dass bis 2027 alle Elektrofahrzeuge bidirektional laden können.