Ausflugstipp: regionaler Hüttenzauber

Hütten der Region

Ausflugs- und Wandertipps: Entdecken Sie die Hütten der Region



Die Region Elsbeere Wienerwald und ihre Umgebung bieten eine Vielzahl charmanter Hütten, die sich ideal für Wanderungen und Ausflüge eignen. Gerade der bevorstehende Herbst eignet sich prima für eine Entdeckungstour! Ob für eine gemütliche Familienwanderung oder eine anspruchsvollere Bergtour, die Schutzhäuser laden zum Verweilen und Genießen der Natur ein.

Hier stellen wir Ihnen einige der schönsten Hütten der Region vor:


1. Schutzhaus am Buchberg

BuchbergDas Schutzhaus am Buchberg bei Neulengbach ist das ideale Ziel für eine gemütliche, familienfreundliche Runde, die sich perfekt für einen Sonntagnachmittagsspaziergang eignet• Startpunkt: Die Wanderung kann an der Neulengbacher Park&Ride-Anlage (kostenloses Parken) oder am Bahnhof Neulengbach-Stadt begonnen werden• Aufstieg: Zunächst folgt man der B44 Richtung Maria Anzbach, überquert die Straße am Ende des Friedhofs, steigt Treppen hinunter und biegt rechts in den Haitzerhofweg ein, wo man bereits einen ersten Blick auf die Warte erhaschen kann. Nach einer Holzbrücke über den Anzbach folgt man der ersten roten Markierung, durch das Reitsportzentrum Hofstatt und nach einem Drehkreuz rechts auf den ersten Hohlweg links hinauf zur Straße. Die rote Markierung führt weiter bis zur Ortstafel "Neulengbach Ende", wo man links am Schranken vorbei in den Wald gelangt. Dem Weg folgend erreicht man Burgstall und über die blaue Markierung den Buchberg

• Highlights: Oben angekommen, bietet sich ein Rundblick von der Warte und die Möglichkeit für einen ausgiebigen Einkehrschwung in der Schutzhütte• Gehzeiten: Der Aufstieg dauert etwa 1 ½ Stunden, der Abstieg rund 1 Stunde
• Abstieg (Optionen):
    ◦ Option 1: Man folgt der gelben Markierung zur sehenswerten Laurenzikirche. Von dort geht es entweder links entlang der blauen Markierung nach Almersberg, wo man ein tolles Panorama vom Gschwendthof, Kirschnerwald, Neulengbach und Kohlreith genießen kann, bevor man der gelben Markierung zurück nach Neulengbach folgt
    ◦ Option 2: Alternativ geht man die Straße hinunter bis zu einer Kreuzung, verlässt die Straße und steigt weiter hinunter bis zum Laabenbach, über eine kleine Brücke und durch die Ulmenhofstraße zurück zum Bahnhof oder Auto
• Tipp: Ein Abstecher ins Neulengbacher Ortszentrum ist ebenfalls empfehlenswert


2. Falkensteiner Hütte


Die Falkensteiner Hütte ist ein beliebtes Ziel für Wanderer, erreichbar über eine rund 13 km lange Rundtour von Innermanzing, die etwa 3,5 Stunden Gehzeit in Anspruch nimmt
• Startpunkt: Die Wanderung beginnt nahe dem Friedhof vom kleinen Parkplatz oder der Bushaltestelle in Innermanzing
• Wegbeschreibung: Der Weg führt entlang der Hauptstraße Richtung Nordost, über den Laabenbach, und dann in die Schoderlehstraße. Nach einem Holzbrückerl folgt man einem markierten Wanderweg, der zunächst gedeckt und später als Wiesenweg nach Schoderleh führt. Auf einer asphaltierten Straße geht es bis zu einer Holzhalle, dann links auf einem Hohlweg durch den Wald bis zu einer Wiese. Von dort führt der Weg am Gehöft Waldhofer vorbei und auf einem markierten Steig durch den Wald direkt zur Falkensteiner Hütte
• Gipfel: Nach der Hütte kann man den etwas verwachsenen, steinigen Hasenriegelgipfel besuchen, der jedoch nur wenig Aussicht bietet
• Rückweg: Der Rückweg führt durch den Wald hinunter zur Forst- und Zufahrtsstraße, über die Siedlung Schlottleiten wieder an der Falkensteiner Hütte vorbei. Nach etwa 300 Metern biegt man an einer Wegkreuzung links ab zum Gasthof Fam. Stegermaier. Weiter geht es entlang einer Weideeinzäunung und durch ein schmales Wäldchen zur Zufahrt eines nordseitigen Gehöftes, hinunter zur L110 und rechts am Forsthof vorbei. Schließlich führt ein Wiesenweg entlang des Waldsaumes und vorbei an den Gehöften Pamet, Höfer und Edhof zurück zum Ausgangspunkt in Innermanzing



3. Gföhlberghütte


GföhlberghütteDie Gföhlberghütte liegt im westlichen Wienerwald, knapp unterhalb des 885 Meter hohen Gföhlberges, und gilt als Schmuckstück in Sachen Ökobauweise. Sie ist ganzjährig geöffnet• Lage: Die Hütte ist ein wichtiger Knotenpunkt und liegt am Kulturweg Österreich, am Hochwienerwald-Treiling-Rundwanderweg, am Waldmarkweg, am internationalen Pilgerweg Via Salvorum von Brünn nach Rom, am Wir-Rundwanderweg sowie an den Mountainbikestrecken Klein Durlas und Klammhöhe
• Kürzester Weg: Von Stollberg, südöstlich von St. Pölten gelegen, erreicht man die Hütte auf dem sogenannten Elsbeerweg
    ◦ Gehzeit: Nur 45 bis 50 Minuten bei einem Höhenunterschied von 200 Metern
    ◦ Charakteristik: Die Strecke führt durch Wälder und über Wiesen und ist trotz des geringen Höhenunterschiedes nicht ganz anspruchslos
• Weitere Informationen: https://www.naturfreunde-huetten.at/niederoesterreich/gfoehlberghuette/


4. Hegerberg Schutzhaus

Hegerberg SchutzhausDas Hegerberg Schutzhaus ist über mehrere Wanderwege und auch mit dem Auto erreichbar
• Lage: Das Haus liegt in einem wunderbaren "Fleckerl" Wiesenwienerwald bis nach Stössing, eingebettet zwischen idyllischen Streuobstwiesen, Weiden und kräftigen Wäldern, entlang regionstypischer Einzelgehöfte
• Wanderung Hegerberg nach Stössing: Diese Tour führt auf einer gut ausgebauten Forststraße durch einen herrlichen Buchenwald, wo man die Ruhe und Frische der Wälder genießen kann. Danach wandert man vom Gehöft Unterhegerberger durch die landschaftlich reizvolle Umgebung Stössings zur Hauptstraße hinunter
• Abstieg: Der Abstieg erfolgt über einen asphaltierten Güterweg und wird stets von wunderbaren Aussichten ins Stössingtal, zum "Gut Solleneck" im Norden und dem gegenüberliegenden Schönberg begleitet. Die letzten 2 km legt man auf der verkehrsarmen Landesstraße nach Stössing zurück
• Aufstieg von Stössing: Als Aufstiegsoptionen von Stössing bieten sich die Wanderung über das ehemalige Kloster und heutige Seminarhotel Refugium Hochstrass oder über den Stollberg an.



5. Kukubauer Hütte

Kukubauer HütteDie Kukubauer Hütte ist das Ziel eines schönen Rundweges von Michelbach Markt, der eine urige Atmosphäre verspricht• Rundweg Michelbach Markt:    ◦ Gehzeit: In rund 3 Stunden kann dieser mittelschwere Rund-Wanderweg bewältigt werden
    ◦ Anforderungen: Eine gute Grundkondition ist erforderlich, die Wege sind leicht begehbar und es sind keine besonderen Fähigkeiten nötig
   ◦ Erreichbarkeit: Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar
• Kurzer Hüttenweg: Für diejenigen, die es schneller mögen oder mit der Familie unterwegs sind, gibt es einen kürzeren Hüttenweg.
    ◦ Startpunkt: Vom Parkplatz am Durlaßsattel zwischen Rohrbach und Michelbach
    ◦ Wegbeschreibung: Auf Asphalt bis nahe der Sternwarte „Anthares“ und dann auf einem einfachen Fahrweg zur Kukubauerhütte
    ◦ Gehzeit: Dieser Weg dauert nur ¾ bis 1 Stunde
    ◦ Besonderheit: Er ist sogar als „Kinderwagentour“ mit gleichem Rückweg möglich


6. Schöpflhütte (Schöpfl-Schutzhaus)

Schöpfl SchutzhausDie Schöpflhütte liegt auf dem Schöpfl, dem höchsten Berg im Wienerwald. Schon in "Urzeiten" lobten Reiseschriftsteller die Aussicht von der Matraswarte auf dem Gipfel, die bis zu den Erhebungen des Waldviertels, zu Ötscher, Schneeberg und ins Donautal reicht• Erreichbarkeit: Das Schöpfl-Schutzhaus ist nur zu Fuß oder mit dem Mountainbike erreichbar• Saisonalität: Vom Frühjahr bis zum Herbst ist der Schöpfl auch bei Mountainbikern und Bergläufern sehr beliebt. Im Spätherbst und Winter bleibt er den Wanderern vorbehalten, die dann durch eine märchenhafte und verzauberte Landschaft wandern können, wenn Äste und Nadeln dick von glitzernden Eiskristallen bedeckt sind
• Kürzester Anstieg (Heinrich-Gith-Steig):
    ◦ Startpunkt: Vom Parkplatz beim Gasthof-Forsthof
    ◦ Wegbeschreibung: Vorbei am Island-Pferde-Zentrum führt der Heinrich-Gith-Steig (steiler Waldaufstieg) in bequemen Serpentinen zum Schöpfl-Schutzhaus
• Alternativer Anstieg (Johann Marsam Steig): Eine Spur länger, aber weniger steil, ist der sogenannte Johann Marsam Steig (ehemals "Pensionistensteig"), der ebenfalls zur Schöpflhütte und zum Gipfel des Schöpfl führt
    ◦ Gehzeit: 50 bis 60 Minuten
• Trinkwasser: Dort, wo sich der Gith-Steig und der Johann Marsam Steig treffen, gibt es eine Quelle mit Trinkwasser
• Weitere Aufstiegszeiten: https://www.oetk-wienerwald.at/aufstiege---%C3%BCberg%C3%A4nge 



13.08.2025