RE:ELS Startphase & Teamzuwachs

Eine Gruppe von Menschen, die für ein Foto posiert

RE:ELS nimmt Fahrt auf – Start der Analysephase und Verstärkung im Team

Das EU-Projekt RE:ELS – Resilience for Elsbeer Region ist erfolgreich gestartet und befindet sich aktuell in der ersten Projektphase. Der Fokus liegt derzeit auf der Datensammlung und Analyse: Klimatische Risiken werden erhoben, bestehende Grundlagen gesichtet und erste Schwerpunkte für die weitere Projektarbeit definiert.

Ziel von RE:ELS ist die Entwicklung einer umfassenden Klimawandel-Anpassungsstrategie für die Region Elsbeere Wienerwald. Im Zentrum stehen dabei Themen wie Wasserretention, Biodiversität, nachhaltige Landnutzung und naturbasierte Lösungen, die langfristig zur Stärkung der regionalen Resilienz beitragen sollen.

Verstärkung für das Projektteam

Eine Person im weißen HemdSeit Mitte März dürfen wir uns über wertvolle fachliche Unterstützung im Team freuen:
Mit DI Michael Binder konnten wir einen erfahrenen Landschaftsplaner und Biodiversitätsexperten für das Projekt gewinnen. Er unterrichtet auf der Universität für Bodenkultur und ist Gründer des Naturschutzvereins ORTOLANdschaftspflege.

Seine Expertise ist nicht nur in der aktuellen Projektphase von großer Bedeutung, wo es darum geht, landschaftsräumliche Zusammenhänge zu analysieren und passende Maßnahmen für eine klimaresiliente Entwicklung vorzubereiten. 

Michael Binder ist künftig zentraler Ansprechpartner für Themen rund um:

  • Wassermanagement und Retention
  • Biodiversität und ökologische Aufwertung
  • Naturbasierte Lösungen in der Region

Mit seiner Unterstützung können wir nun noch gezielter in die fachliche Vertiefung gehen und die nächsten Projektschritte fundiert vorbereiten. 

Gemeinsam zur resilienten Region: Haben Sie Interesse, am Projekt mitzuwirken oder naturbasierte Lösungen auf Ihren Flächen anzuwenden? Dann melden Sie sich bei Projektmanager DI Michael Binder unter klimafit@elsbeere-wienerwald.at oder 0043 664 8258103.

Nächste Schritte

Auf Basis der laufenden Analysen werden in den kommenden Monaten die relevanten Klimarisiken konkretisiert, Stakeholder eingebunden und erste strategische Ansätze entwickelt. Ziel ist es, bis Herbst eine gemeinsame Vision für die Region zu erarbeiten und darauf aufbauend konkrete Maßnahmen und Investitionsansätze zu definieren.


Wir freuen uns über den gelungenen Projektstart und die Verstärkung im Team – und auf die nächsten Schritte in Richtung einer klimaresilienten Region Elsbeere Wienerwald.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier.


Hintergrund

RE:ELS steht für "Resilience for Elsbeer Region" und ist ein von der EU gefördertes Projekt im Rahmen der Mission „Anpassung an den Klimawandel“ des Europäischen Green Deal. Die Region Elsbeere Wienerwald bringt dabei ihre langjährige Erfahrung in Regionalentwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung ein, um gemeinsam mit Gemeinden, Landwirtinnen, Expertinnen und der Bevölkerung innovative, naturbasierte Lösungen zu entwickeln.

Die zwei Säulen des Projekts in unserer Region

  1. Regionale Resilienzstrategie
    Gemeinsam mit allen relevanten Akteuren entsteht ein langfristiger Fahrplan zur Klimaanpassung – mit Fokus auf Landnutzung, Wasserhaushalt, Biodiversität und soziale Gerechtigkeit.
  2. Modellgebiet mit Detailplanung
    In einem ausgewählten Teilraum werden maßgeschneiderte Maßnahmen zur Wasserretention, Landschaftsgestaltung und ökologischen Aufwertung entwickelt – als Grundlage für zukünftige Investitionen.

Teil eines europäischen Netzwerks

Die Region Elsbeere Wienerwald ist nun Teil einer europäischen Gemeinschaft von insgesamt 100 Regionen, die über das P2R-Programm unterstützt werden (39 in der ersten Kohorte seit Okt 2024 dabei, Rest jetzt neu hinzugekommen) . Diese Regionen repräsentieren über 100 Millionen Menschen und erarbeiten im Zeitraum 2024–2027 konkrete Strategien und Investitionspläne zur Anpassung an den Klimawandel.

 Hier kann eine Liste aller teilnehmenden Regionen Europas eingesehen werden.

Eine Karte Europas mit unterschiedlich gefärbten Gebieten

 Was bringt das Projekt konkret?

  • Einen regional abgestimmten Anpassungsplan mit umsetzungsreifen Maßnahmen
  • Fachliche Unterstützung durch EU-Expert*innen und ein europäisches Peer-Netzwerk
  • Neue Impulse für die nachhaltige Entwicklung von Land- und Forstwirtschaft
  • Mehr Sichtbarkeit für die Region auf europäischer Ebene
  • Grundlagen für zukünftige Investitionen und Förderprojekte



07.05.2026